RGH 18 gewinnt gegen Robin O.

Am 27.4.2020 wurde in der Siedlung ein Rollstuhlfahrer von dem 18-jährien Robin O. angegriffen. Sein Freund, Leon K. filmte die Tat, ohne dem Rollstuhlfahrer zu helfen.

Sowohl der Rollstuhlfahrer, als auch der 18-Jährige, der noch immer die 9 .Klasse besuchte, stellten Strafantrag wegen Körperverletzung.  Zunächst mal eine Frage an den gesunden Menschenverstand.

Was ist wahrscheinlicher?

  1. Wird ein 63 jähriger Rollstuhlfahrer eher einen 18-Jährigen angreifen,
    oder
  2. wird ein 18-Jähriger, der noch immer die Hauptschule besucht, eher einen körperbehinderten Rollstuhlfahrer angreifen?

Zum Glück wurde das Video beim Strafverfahren der Richterin und der Staatsanwältin gezeigt. Das Ergebnis war eindeutig.

Zunächst schlug der 18-Jährige den Rollstuhlfahrer mit seinem rechten Gipsarm gegen die Brust.

Danach sieht man einen Kopfstoß des 18-Jährigen. Zwar wurde der Rollstuhlfahrer vermutlich nicht getroffen, möglicherweise wollte der Angreifer auch nicht treffen, sondern hat den Kopfstoß nur angedeutet, um den Rollstuhlfahrer zu einer Gegenwehr zu provozieren.

Dann boxt der Schüler den Rollstuhlfahrer mit der linken Hand in den Magen, und versuchte dann zu flüchten.

Das führte dann zu einer Gegenwehr. Mit seinem Gehhilfe schlug der Rollstuhlfahrer zurück. Durch den Fluchtversuch wurde der flüchtige Angreifer links am Rücken getroffen.

Daraufhin kam wieder zurück und trat den Rollstuhlfahrer.

Dieser Angriff beantwortete der wehrhafte Rollstuhlfahrer mit dem Einsatz eines Pfeffersprays.

Bei Pfefferspray handelt es sich um ein Tierabwehrspray, darf aber in Notwehr situationsbedingt zweckentfremdet werden, und auch gegen menschliche Angreifer eingesetzt werden.

Obwohl die Situation also eindeutig war, behauptete ein Polizist vor Ort, dass der Rollstuhlfahrer den Schüler angegriffen hätte, als er das Video gesehen hatte. Kein Ahnung warum. Der Rollstuhlfahrer forderte den Polizisten  auf, das Video als Beweismittel zu sichern, aber das lehnte der Polizist ab. Er meinte, dass seine Aussage/Lüge ausreichen würde.

Kein Wunder also, dass das Strafverfahren gegen den echten Täter eingestellt wurde, und der angegriffene Rollstuhlfahrer angeklagt wurde.

Der echte Täter war als Zeuge geladen. Von einem 18-jährigen Schüler, der noch die 9. Klasse besuchte, sollte man wohl nicht zu viel erwarten. Leider lag dem Gericht das Video nicht vor, aber Robin O. war dumm genug das Video mitzubringen und zu zeigen. Damit war das Verfahren beendet. Die Richterin und die Staatsanwältin mussten eingestehen, dass der Rollstuhlfahrer in Notwehr gehandelt hatte, weil er von Robin O. angegriffen wurde. Das Verfahren endete mit einem Freispruch für den Rollstuhlfahrer.

 

Angeklagt wegen schwerer Körperverletzung

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